Die GAMMAF bei M-1 GLOBAL Challenge 64 in Moskau

Die GAMMAF bei M-1 GLOBAL Challenge 64 in Moskau

7Nach unglaublichen Eindrücken von der M-1 Global Challenge 64 in Moskau können wir nur sagen: So muss es weiter gehen für den MMA-Sport in Deutschland. Die Atmosphäre vor, während und nach dem Event war sehr herzlich. M-1 Global ist eine große Familie für die der Sport das wichtigste ist. Schon das offizielle wiegen fand Medienwirksam in der Öffentlichkeit statt. In einem Einkaufszentrum konnten Familien und Fans das Spektakel beobachten. Das belegt, wie akzeptiert der Sport dort bereits ist. Nur das kann unser Ziel sein für Deutschland. Zudem waren grandiose Kämpfe zu sehen, wie der von Pavel Vitruk vs. Sergey Morozov, der für uns der Kampf des Abends war. Hier auch nochmal unser Dank an das Team Kasachstan um KAZMMA ,8_kazmma die uns mit allem unterstützt haben und zu wahren Freunden geworden sind. Auch der sportliche Ablauf sucht seines Gleichen, deshalb sind wir sehr froh, dass Marko Broersen, der Referee des Events, schon sehr bald mit der GAMMAF Seminare in Deutschland abhalten wird.

Mit unserem Team um Stefan Larisch, Peter Angerer, Lusen Bakos, und Matthias Sarrazin haben wir gezeigt, dass auch Deutschland auf sportlicher Ebene viel zu bieten hat. Das muss ein Anreiz für die gesamte MMA-Szene in Deutschland sein, sich der GAMMAF anzuschließen um gemeinsam solche und weitere Erfolge zu erreichen. Unseren Respekt für Stefan Larisch und seine hervorragende Leistung. Er hat Deutschland gut präsentiert und wahre Größe und Sportlerehre gezeigt, denn trotz seiner Niederlage konnte er Lachen und sah aus wie ein Gewinner. Wir bedanken uns zudem sehr herzlich bei unserem Sportdirektor Peter Angerer für sein starkes und professionelles Auftreten in d3er Ecke von Stefan. Peter beschrieb den Kampf von Stefan Larisch gegen den Russen Maxim Grabovich wie folgt:

„Stefan und wir alle erlebte bereits zu Beginn der ersten Runde eine erste Schrecksekunde, als Stefan durch einen harten Punch angeklingelt wurde. Allerdings holte sich Stefan schnell den Clinch und konnte so diesen frühen Schock gut verdauen. Stefan stellte Maxim gut an die Ringseile, doch es war Maxim, der sich den Takedown sicherte. Für die meiste Zeit in der ersten Runde arbeitete Stafan von unten in der Guard, konnte den stabilen Russen allerdings nicht in ernste Gefahr bringen.
4In der zweiten Runde dann war Stafan voll da und übernahm das Ruder. Starkes Clinchen, Takedown, Topcontrol. Immer wieder arbeitete Stefan beherzt mit Ground and Pound, konnte aber keinen nennenswerten Schaden anrichten. Als Maxim dann in der letzten Minute der Reversal gelang stand die Halle Kopf und das russische Publikum feuerte seinen Kämpfer frenetisch an. Doch diese Runde musste Maxim klar an Stefan abgeben.6
Im dritten und letzten Durchgang wirkte Stefan nicht mehr so beherzt, als er von Maxim erneut zu Boden gebracht wurde arbeitet von unten aus der Guard. Maxim konnte alle Sweep- und Submissionansätze von Stefan blocken und holte sich so einen knappen aber verdienten Punktesieg nach drei hart umkämpften Runden.“